Didaktisches Konzept

elob hat ein strenges didaktisches Konzept, welches sich am Stand der aktuellen Forschung orientiert. Die Leitfrage dabei ist, wie Stoff effizient vermittelt werden kann. elob nimmt die folgenden Anforderungen an einen guten Lernprozess auf:

  • Gutes Lehren ist ein Energietransport vom Lehrenden zum Lernenden. Diesen intuitiven Prozess bildet die Software soweit technisch möglich ab. Selbstverständlich haben die Coaches hier eine grosse Verantwortung.
  • Lernerfolg beruht auf Sympathie. Dies bildet die Software ab, indem sie ansprechend aussieht und mit dem reduzierten Design nicht vom Lernen ablenkt. Zudem ist die Orientierung dank klarer Navigation stets gegeben. Dem Coach werden Möglichkeiten geboten, seine Lernenden auf sympathische Weise zu betreuen. Über die FAQs, die Freitextaufgaben und das Forum „spürt“ der Coach die Studierenden.
  • Lernerfolg beruht auf Erfolgserlebnissen und Freude. Dies bildet die Software ab, indem die Module eine angenehme Grösse haben und der Lernfortschritt elektronisch gemessen wird. Die Fortschrittsmessung ist ein „Gamification“-Element, welches den Spassfaktor erhöht.
  • Gutes Lehren ist zielführend und effizient. Dies wird mit dem didaktischen Konzept und der klaren, eindeutigen Navigation erreicht.
  • Effizienz wird mit der permanenten Aktivierung der Lernenden erreicht. Dies ist Richtschnur beim Erstellen des Inhalts.

Struktur der Module

Die erwähnten Anforderungen werden mit Leistungszielen erreicht, die kompetenzorientiert formuliert, überprüfbar und Taxonomiestufen zugeordnet sind. Der Stoff ist übersichtlich strukturiert, damit sich die Studierenden jederzeit orientieren können. Zu jedem Modul gehört deshalb eine thematische Struktur, welche den Lerninhalt grafisch darstellt. Die Theorie muss dieser nachvollziehbaren Struktur folgen. Die Sprache ist in der Theorie bewusst einfach und verständlich gehalten.

Die Module sind relativ kleine, thematisch in sich abgeschlossene Einheiten. Sie sollen in keinem Fall mehr als 4 Stunden Lernzeit verursachen, um dem User ein rasches Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Es ist eine Aufgabe der Coaches, den Lernstoff sinnvoll in Module zu verpacken.

Die Theorie kann induktiv oder deduktiv vorgebracht werden. Sie ist didaktisch ausgereift und selbsterklärend. Wichtig ist die permanente Aktivierung der Lernenden am Bildschirm. Blosses „Fernsehschauen“ ist ineffizient. Wenn z.B. mit Videosequenzen gearbeitet wird, müssen diese mit einem klaren Auftrag versehen sein. Der Coach kann bei der Erstellung der Theorie seine Kreativität ausleben.

Da Selbstlernprozesse in einer Art Dialog mit sich selber stattfinden, werden diese fiktiven Lehrgespräche in der Software abgebildet. Der Coach stellt eine Frage, welche als normaler Text erscheint. Die Lernenden können ihre Stellungnahme überlegen und sich gegebenenfalls Notizen machen. Mit einem Klick erscheint die Antwort des Coaches.

Die Betreuung durch den Coach stellt sicher, dass der Lernende nicht allein gelassen wird und Hilfe in Anspruch nehmen kann, wenn er nicht mehr weiter weiss.

Aufgabentypen

In elob gibt es zur permanenten Selbstkontrolle und Wissenssicherung drei verschiedene Aufgabentypen: Elektronische Tests, Selbsttestfragen und Freitextaufgaben.

Elektronische Tests sind für Lernplattformen Standard und eignen sich für einfache Fragestellungen. Typischerweise wird mit Dual- oder Multiple-Choice-Aufgaben gearbeitet. Die Lösungswege werden auf Nachklicken hin erklärt, und zwar bei richtigen und falschen Antworten.

Selbsttestfragen sind eine elob-Spezifität und fussen in der Prämisse der permanenten Aktivierung der Lernenden. Es ist eine Zwischenform zwischen elektronischen und Freitextaufgaben. Es wird eine Frage gestellt und es gibt ein Antwortfeld. Diese Antworten werden jedoch im Unterschied zu den Freitextaufgaben nicht vom Coach bewertet. Es findet eine Selbstkorrektur statt. Der Lösungsvorschlag des Coachs erscheint auf einen Klick. Der User bestätigt mit einem Klick, dass er die Aufgabe bearbeitet und den Lösungsvorschlag verstanden hat. Dieser Aufgabentypus eignet sich für Fragen mittleren Schwierigkeitsgrades und übergibt den Lernenden Selbstverantwortung.

Auch die Freitextaufgaben sind eine elob-Spezifität. Hier greift das betreute Lernen. Der Coach stellt mit Freitextaufgaben sicher, dass die Lernenden ein Verständnis für die Inhalte entwickeln, das über blosses mechanisches Wiedergeben hinaus geht. Der Coach korrigiert und kommentiert die Texte und schaut sich gegebenenfalls Verbesserungen an. Die Freitextaufgaben haben die Funktion, dass der Coach seine Leute „fühlt“ und ihnen individuell helfen kann. Anstelle von Text ist es auch möglich, Audio- oder Videofiles als Antwort einzusetzen.

Markieren und Zusammenfassen

Der Theorietext kann mit einem Rechtsklick auf der Maus markiert werden. Die Markierungen werden pro User individuell gespeichert, sind also wie bei einem Buch dauerhaft, sofern sie nicht wieder vom User gelöscht werden.

Die Überschriften der Kapitel und Abschnitte werden mit den markierten Textstellen in das Zusammenfassungstool übertragen. In diesem Textfeld kann der User alles editieren und selber ergänzen. Damit kann das Gelernte so präzis wie individuell notwendig zusammengefasst und als pdf weiterverwendet werden.

FAQs, Lernkarten und Forum

Mit den FAQs wird der Coach aufgefordert, sich in die Lernenden zu versetzen und mögliche Schwierigkeiten und typische Denkfehler der Zielgruppe zu erkennen und sorgfältig abzuhandeln. Hier sollen Erfahrungen aus dem Präsenzunterricht oder der betrieblichen Ausbildung einfliessen.

Für die Lernenden steht eine Reihe vom Coach erstellter Lernkarten zur Verfügung. Auf der Vorderseite steht eine Frage, auf der Rückseite die Antwort. Die Lernenden können selber auch Lernkarten erstellen und diese verwalten. Mit diesem Instrument kann bequem unterwegs auf dem Handy gelernt werden. Lernkarten stellen sicher, dass die Inhalte im Langzeitgedächtnis gefestigt werden können.

Es wird pro Modul ein Diskussionsforum geführt, in welchem sich die Studierenden über Lerninhalte austauschen. Der Coach wirkt erklärend, lenkend und animierend ein.

zeigt ein Bild der elob Plattform

Demo

  • Übersichtliche Lerneinheiten
  • Klarer didaktischer Aufbau
  • Aufgaben
  • Lernkarten
  • Zusammenfassungen
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